Die
Schachuhr
ist ein Hilfsmittel um - besonders in organisierten Schachveranstaltungen (Turnieren oder Mannschaftskämpfen) - die Bedenkzeit der Spieler zu kontrollieren. Sie wird seit
1883 .html"> (
Uhrwerk)en, die durch einen im Inneren befestigten Schaukelhebel wechselseitig in Gang gesetzt werden. Bei waagerechter Stellung werden beide Uhren angehalten.
Der Spieler mit den schwarzen Steinen entscheidet auf welcher Seite des Brettes die Uhr gestellt wird. Ist er Rechthänder stellt er die Uhr meist auch auf die rechte Seite.
Der Gebrauch erfolgt so, dass nach Freigabe der
Partie .html"> (
Turnierleiter) der Spieler mit den weißen Steinen mit dem 1. Zug beginnt und die
Uhr | (
Uhr) drückt. Durch den Hebel wird die eine Uhr abgestellt und die des Gegners in Gang gesetzt. Dann führt der Spieler mit den schwarzen Steinen seinen 1. Zug aus und drückt seinerseits die Uhr.
Wichtig ist das immer mit der Hand die Uhr betätit werden muss, mit der auch gezogen wurde. Daher hat hier der Spieler der schwarzen Figuren einen kleinen Vorteil, da der Weg, den die Hand zurücklegen muss, kürzer ist.
Jedes Ziffernblatt ist mit einer
Fallklappe | (
Fallklappe) versehen, die in dem Moment fällt, in dem der Minutenzeiger eine volle Stunde erreicht. Fünf Minuten vorher (also beispielsweise um 11:55 beginnt der vorrückende Minutenzeiger, die Fallklappe anzuheben. Die den Spielern zustehende Bedenkzeit wird auf der Schachuhr so eingestellt, dass der Ablauf dieser Bedenkzeit durch das Herunterfallen der Fallklappe markiert wird - auch 'Blättchenfall' genannt. Ein Überschreiten der Bedenkzeit hat normalerweise den Verlust der Partie zur Folge. Ausgenommen von dieser Regel sind nur solche Stellungen, in denen der Gegner keinesfalls mehr gewinnen kann. In derartigen 'theoretischen Remisstellungen' (etwa wenn eine Partei nur noch einen König hat gilt die Partie auch nach der Zeitüberschreitung als unentschieden.
Beim Spiel mit der Uhr unterscheidet man im
Schach .html"> (
Blitzschach),
Schnellschach .html"> (
Turnierschach) je nach Bedenkzeit für eine Partie.
Seit einigen Jahren gibt es elektronische
Schachuhren, die weitere Modi kennen (z. B. 1 Stunde Bedenkzeit je Spieler zuzüglich 30 Sekunden je ausgeführtem Zug. Es wird erwartet, dass in einigen Jahren kaum noch mechanische Uhren im Einsatz sein werden.
Home |
Verzeichnis | |
Mail
Google-Suche | MSN-Suche
History:
Copyright (c), 2004
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2
or any later version published by the Free Software Foundation.
A copy of the license is included in the section entitled
"GNU Free Documentation License".