Die

Schabtechnik

, auch Mezzotinto .html"> Tiefdruckverfahren .html"> (1642) von Ludwig von Siegen .html">17. .html"> (18. Jahrhundert) in der englischen Porträtmalerei | (Porträtmalerei) ihren Höhepunkt. Bei der Schabtechnik wird die geglätte Kupferplatte .html"> (Wiegemesser) durch kräftige Schnitte vollständig aufgerauht, bis die Platte mit einem dichten, völlig gleichmäßigen Netz von Zahnung .html"> (Abzug) der Druckplatte .html"> (samtig) schwarz erscheinen. Auf der vorbereiteten Fläche glättet der Künstler mit einem Schabeisen .html"> (Polierstahl) die Stellen, an denen er Helligkeit wünscht. Die Platte muß um so stärker poliert sein, je heller der Druckton .html"> (Glätte) und Rauheit | (Rauheit) weniger oder mehr Farbe aufnehmen und dem Papier abgeben. Das grafische .html"> (Gemälde).

Beispielhafte Arbeiten in Mezzotinto

Aufgrund des hohen Arbeitsaufwand, der mit dieser Technik verbunden ist, gibt es wenig moderne Arbeiten in Mezzotinto. Dies gilt umso mehr, als sich mit der Aquatinta | (Aquatinta) ein zumindest ähnlicher Effekt erzielen läßt. Es gibt aber zumindest zwei sehr bekannte Werke, in der diese Technik Anwendung fand:
  • - 1817 .html"> (Paris), Bibliotheque Nationale | (Bibliotheque Nationale)
  • , Kupferstichkabinett | (Kupferstichkabinett)

    Erkennungsmerkmale einer Mezzotinto

    Neben den generellen Merkmalen einer Tiefdruckgrafik weist eine Mezzotinto folgende Charakteristika auf:
  • plastische, malerische Wirkung
  • verlaufende, meist samtartig wirkende Töne in allen Abstufungen von tiefstem Schwarz bis zum hellsten Weiß
  • unter einer Lupe .html"> (Kreuz)chen oder Stern .html"> (Kreuzpunkt)e der vorbereitenden Wiegeschnitte entstehen.

    Literatur

  • Walter Koschatzky | (Walter Koschatzky), Die Kunst der Graphik, München 1977
  • Lothar Lang; ''Der Graphiksammler'', Berlin 1979

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