Als

Scat

(engl., auch ''"scat-singing"'') bezeichnet man eine spezielle Form des Gesang .html">US-amerikanischen .html"> (Gospel) und im Jazz | (Jazz), die ein improvisiertes Singen von rhythmisch und melodisch aneinandergereihten Silbenfolgen ohne Wortbedeutung und ohne zusammenhängenden Sinn bezeichnet; mit den Silben und Wortfragmenten werden lautmalerisch instrumentale Phrasen nachgeahmt, beispielsweise Elemente aus dem Instrumentalstil der umgebenden Musiker. Die exakte Ausformung und Klanggestalt der Silbenfolgen wird vom Musiker weitgehend spontan improvisiert und die Stimme nicht mehr zur Übermittlung von Sinninhalten, sondern als Instrument benutzt.

Entwicklung

Der Ursprung dieser Form des Gesangs ist nicht bekannt. Erstmals auf Schallplatte .html"> (1925) von Louis Armstrong | (Louis Armstrong); Armstrong sollen bei der Aufnahme versehentlich Text und Noten auf den Boden gefallen sein, worauf er folgende Wortfetzen improvisierte: Scat-Gesang war besonders in der Swing .html"> (Bebop)-Ära verbreitet und wurde in der Cool Jazz .html"> (Hardbop)-Periode weiter kultiviert. Typische und erfolgreiche Scat-Songs aus dieser Zeit sind beispielsweise ''"How High the Moon"'' und ''"Lullaby of Birdland"'' aus dem Repertoire von Ella Fitzgerald .html"> (Sarah Vaughan). Besonders eng verbunden mit dem ''Scat-Singing'' ist auch Al Jarreau | (Al Jarreau), der Instrumente mit seiner Stimme täuschend echt imitieren kann und daher gelegentlich auch als ''"Mann mit dem Orchester in der Kehle"'' apostrophiert wird. Die Jazz-Pianist .html"> (Aziza Mustafa Zadeh) fusionierte in den 1990er Jahren Scat-Gesang mit aserbaidschanischem .html"> (Mugam) und klassischen Elementen | (Klassische Musik|klassischen Elementen). Scat-Gesang und Rap .html"> (Hip Hop); ein typisches Beispiel dafür ist ein Text des schwarzen DJs Dr Hep Cat | (Dr Hep Cat): : ''If you want to hip to the tip and bop to the top,'' : ''You get some mad threads that just won´t stop''

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