Piercing
ist das Anbringen von
Ringen .html"> (
Nase),
Ohr .html"> (
Augenbraue),
Lippe .html"> (
Zunge),
Brustwarze .html"> (
Bauchnabel) etc. - bei dem die Ringe durch die
Haut .html"> (
Fett)- oder
Knorpel .html"> (
Intimschmuck) großer Beliebtheit. Diese Art des Schmucks ist vor allem bei jungen Leuten verbreitet.
Als Ringmaterial geeignet ist 750er
Gold .html"> (
Platin),
Niobium .html">Titan .html">PTFE .html"> (
Edelstahl), wobei der Schmuck für den Ersteinsatz aus Titan oder PTFE bestehen sollte.
Nickel .html">allergisch | (
Allergie|allergisch)en Reaktionen nicht verwendet werden.
Zwar gab es mit ''The Gauntlet'' in -
Szene | (
Szene) beschränkt. Relativ schnell wurde es aber in der westlichen Kultur "gesellschaftsfähig". Für die jungen Leute spielt wohl auch das Zugehörigkeitsgefühl zur Piercingszene, die sich von der konservativen elterlichen Umgebung deutlich abhebt, eine nicht unwesentliche Rolle.
Wird das Piercing nicht fachgerecht vorgenommen, kann es zu Komplikationen kommen: Piercings durch den Ohrknorpel führen leicht zu Entzündungen. Beim Augenbrauenpiercing und beim Nasenflügelpiercing könnten Ausläufer des
Trigeminus .html"> (
Damm)bereich können zu dauerhaften Entzündungen führen, wenn man beruflich ständig sitzen muss.
Beim so genannten "Prinz-Albert-Piercing" oder kurz "PA" wird der Ring durch den Ausgang der Harnröhre zur unteren Seite der
Eichel .html"> (
Penis) gezogen. Zu dünne Ringe bis ca. 2 mm Materialstärke bergen die Gefahr des "Käseschneidereffekts": bei mechanischer Belastung kann der Schmuck durch das Gewebe schneiden; das Piercing reißt aus. Bei ausreichender Materialstärke kann ein PA allerdings recht belastbar sein. Bei zu engen Ringen kann es zu Quetschungen kommen.
Ein nicht vollständig abgeheiltes Intimpiercing erhöht, wie auch jede andere offene Wunde im Genitalbereich, die Gefahr einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten, z. B.
Hepatitis .html"> (
HIV).
Scherzhaft werden vielfältig gepiercte Menschen als "menschliche Minigolfanlage" bezeichnet, unter Anspielung auf die dort vorhandenen 18 Löcher, die zu bewältigen sind.
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