Papst
(von lateinisch ''papa'', Pappa oder Vater) ist die Bezeichnung für das Oberhaupt der
Römisch-Katholischen Kirche .html"> (
Alexandria) (Oberhäupter der
koptischen Kirche .html">Griechisch-Orthodoxen Kirche | (
Orthodoxe Kirche|Griechisch-Orthodoxen Kirche) von Alexandria wird im Deutschen mit "Papst" wiedergegeben.
Weiterhin haben einige kleine katholische Gemeinschaften einen Papst erhoben, wie zum Beispiel die
Palmarianisch-Katholische Kirche .html"> (
Gregor XVII.) (siehe auch
Sedisvakantismus .html">Heilige Stuhl .html"> (
Völkerrechtssubjekt), neben der
Vatikanstadt | (
Vatikanstadt), als staatliches Völkerrechtssubjekt.
In der katholischen Kirche bezeichnet sich
Bischof .html">Siricius .html"> (
385)-
399 .html"> (
Gregor I.) (
590 .html"> (
604) gesetzlich festgeschrieben.
Vorher (ab dem
3. Jahrhundert .html"> (
Patriarch)en und
Äbte .html"> (
Orient) - da die
koptische Kirche .html"> (
Konzil von Chalcedon)
451 | (
451) (vor Gregor nicht mehr zur gleichen Kirche wie die lateinische gehört, führt ihr Oberhaupt ebenfalls den Titel Papst.
Seit
Leo I. .html"> (
Pontifex Maximus)", den bis zu Kaiser
Gratian .html"> (
Etymologie)n unter anderem: Oberster Brückenbauer oder Pfadbahner.
Die Titel des Papstes lauten:
Bischof von Rom,
Stellvertreter Jesu Christi,
Nachfolger des Apostelfürsten,
Oberhaupt der katholischen Kirche ''(damit ist nach dem Selbstverständnis nicht eine Konfession, sondern die Gesamtkirche gemeint'',
Patriarch des Abendlandes,
Primas von Italien,
Erzbischof und Metropolit der römischen Kirchenprovinz | (Kirchenprovinz),
Souverän des Staates der Vatikanstadt,
Servus Servorum Dei (''Knecht der Knechte Gottes''
Zum Papst kann nach dem Kirchenrecht jeder getaufte Katholik gewählt werden; es gibt keine näheren Bestimmungen. Allerdings war der letzte nicht als Kardinal gewählte Papst Urban VI. .html"> (14. Jahrhundert).
Der Papst wird im Konklave .html">Kardinäle .html">Sixtinischen Kapelle .html"> (1996) wurde mit der Konstitution ''Universi Dominici Gregis | (Universi Dominici Gregis)'' die früher geforderte Zweidrittelmehrheit ab dem 30. erfolglosen Wahlgang durch eine absolute Mehrheit ersetzt.
Ein Papst kann auch freiwillig früher zurücktreten, was bisher aber erst einmal geschah, nämlich 1294 .html"> (Coelestin V.). In jüngerer Zeit lehnt der schwer erkrankte Papst Johannes Paul II. | (Johannes Paul II.) einen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen ab.
Er begründet dies damit, dass er "sein Kreuz tragen" und Christus im Leiden nachfolgen will. Insbesondere in westlichen Gesellschaften wird er dafür kritisiert; einige nehmen an, dies sei, weil westliche Gesellschaften das öffentliche Leiden und Sterben tabuisierten.
Der universale Primatsanspruch .html">Bischofs von Rom .html"> (Dictatus Papae)'' von 1075 .html">Unierten Kirchen | (Unierte Kirchen (katholisch|Unierten Kirchen, von allen übrigen Kirchen nicht anerkannt wird.
In der Alten Kirche gab es fünf maßgebliche Patriarchen (in der Reihenfolge des durch ökumenische Konzile | (ökumenische Konzile) definierten Ehrenvortritts:
# den Bischof von Rom
# den Bischof von Konstantinopel (seit Chalcedon im gleichen Rang wie Rom, aber im Vortritt nach Rom, da Rom älter ist
# den Bischof von Alexandria
# den Bischof von Antiochia
# den Bischof von Jerusalem
Damals schon galt der römische Bischofssitz als "primus inter pares", da Rom die Hauptstadt des Römischen Reiches .html">Petrus .html">Paulus | (Paulus von Tarsus|Paulus) verehrungswürdig war.
Der Kirchenhistoriker Eusebius von Caesarea .html"> (339) notiert das Martyrium von Petrus und Paulus in Rom als eine in der ganzen Kirche bekannte Tatsache. Irenäus von Lyon .html"> (202) bestätigt die römische Ortstradition, wonach das römische Bischofsamt sich in direkter Nachfolge vom Apostel Petrus | (Simon Petrus|Petrus) herleite, der der erste Vorsteher (episkopos der römischen Christengemeinde gewesen sei.
Aber auch das Patriarchat von Antiochia beruft sich darauf, dass Petrus (bevor er nach Rom ging dort der erste Bischof war (seit dem Jahr 38 | (38). Ebenso führen sich die übrigen Patriarchate (und einige weitere östliche Bischofssitze auf einen Apostel zurück.
Die römische Petrustradition ist historisch wahrscheinlich und wurde in den ersten Jahrhunderten nicht bestritten; sie ist jedoch nicht mit letzter Sicherheit verifizierbar. Für die Anwendung von Matthäus 16,18 .html"> (Damasus I.) im 4. Jahrhundert | (4. Jahrhundert). Dort wird auch die römische Kirche erstmals exklusiv als "sedes apostolica" (apostolischer Stuhl bezeichnet - eine Sonderstellung, die von den übrigen Patriarchaten nicht anerkannt wird. Durch die Teilung des Römischen Reiches wurden aber die monarchischen Tendenzen des einzigen westlichen (lateinischen Patriarchensitzes weiter begünstigt.
Das erste Vatikanische Konzil .html"> (1869)-1870 .html"> (ex cathedra) spricht, in Glaubensfragen unfehlbar | (Päpstliche Unfehlbarkeit|unfehlbar), zum Dogma. Diese Lehre wird von den übrigen Kirchen nicht geteilt.
Nach (römisch-katholischem kirchlichem Recht ist der Papst, wie alle Bischöfe .html"> (Mann). Die Päpstin Johanna | (Päpstin Johanna) ist wahrscheinlich Legende.
Im Mittelalter .html"> (Gegenpapst) eingesetzt wurde. Dazu kam es, weil sich zum Beispiel das Kardinalskollegium .html"> (Papstwahl) eingriffen. Solche Eingriffe sind inzwischen unter Androhung der Exkommunikation | (Exkommunikation) verboten.
Der Papst ist ferner weltlicher Souverän des Staates der Vatikanstadt .html">Staates der Welt | (Liste unabhängiger Staaten|Staates der Welt).
''Siehe auch:'' Liste der Päpste .html"> (Konzil) - Sedisvakanz .html"> (Päpste nach Namen) - Liste der historischen Gegenpäpste .html"> (Konklave) - Papstwahl .html">Primat .html"> (Matthäus 16,18)
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