Das

Pallium

ist eine Stola .html"> (Messgewand) getragen wird und mit je einem kurzen Endstück auf Brust und Rücken endet. Es besteht - da die Wollmenge nicht für alle neu ernannten Metropolit .html"> (Papst) im Vorjahr am Tag der hl. Agnes .html"> (21. Januar) gesegnet wurden, und ist mit sechs schwarzen Seidenkreuzen bestickt. Gesponnen und gewebt wird das Pallium von den streng klausurierten Nonnen .html">Klosters .html"> (Trastevere). Ursprünglich war das Pallium Teil der Bekleidung hochrangiger staatlicher Beamter. Später wurde es auch von geistlichen Würdenträgern getragen. Der Papst zeichnete damit ausgewählte Bischöfe aus. Seit dem 9. Jahrhundert .html"> (Pontifikalien) eines Metropoliten und wird diesem vom Papst verliehen. Es wird am Vorabend von Peter und Paul gesegnet und in der Confessio .html"> (Petersdom)s (Grabnische des Hl. Petrus unter dem Hauptaltar in einem goldenen Behälter aufbewahrt, wodurch es zu einer Berührungsreliquie wird. "Millionen Touristen beten Jahr für Jahr vor dem goldenen Kistchen, weil sie glauben, darin würden die sterblichen Überreste des Heiligen Petrus aufbewahrt, in Wirklichkeit liegen darin aber die Wollschals." (Andreas Englisch, Hamburger Abendblatt Das Pallium gilt als äußeres Zeichen der besonderen Verbundenheit mit dem Papst. Es wird traditionell am St-Peter-und-Pauls-Tag (d. i. der 29. Juni .html"> (Rom) verliehen. Die feierliche Übergabe ist verbunden mit einem Treueschwur des Metropoliten gegenüber dem Papst und seinen Nachfolgern. Gemäß Kirchenrecht muss ein Erzbischof .html"> (Kirchenprovinz). Allein der Papst darf das Pallium tragen, wann immer er will. Die Überreichung des Palliums ist die einzige Gelegenheit bei der man zur gleichen Zeit und am gleichen Ort zwei oder mehrere Erzbischöfe mit Pallium sehen kann.

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