Naturwissenschaften
sind die
Wissenschaft .html"> (
Natur) beschäftigen.
Prinzipien der Naturwissenschaften
Das Grundprinzip der Naturwissenschaft ist die Suche nach erklärbaren Ursachen aller Erscheinungen. Dabei schließt die Naturwissenschaft übernatürliche, willkürliche und wiederholbaren
Experiment | (
Experiment)en widersprechende Ursachen aus.
Es wird versucht verlässliche und allgemein gültige
Naturgesetz | (
Naturgesetz)e zu erstellen, die sich immer wieder der Kritik stellen und bei auftretenden Widersprüchen überarbeitet werden müssen.
Es gehören dazu die:
Physik | (Physik)
Astronomie | (Astronomie)
Chemie | (Chemie)
Geologie .html"> (Geowissenschaften)
Meteorologie | (Meteorologie)
Biologie | (Biologie)
Die Mathematik .html"> (Geisteswissenschaften). Sie steht den Naturwissenschaften jedoch heute fast näher als den meisten anderen Geisteswissenschaften, so dass z.B. als Doktortitel in der Mathematik heute meist der Dr. rerum naturae (rer. nat. .html">Dr. phil. | (Doktortitel|Dr. phil.) verliehen wird.
Von den Naturwissenschaften unterschieden werden die Geisteswissenschaften.
Daneben gibt es noch die Gesellschaftswissenschaften .html"> (Ingenieurwissenschaft)en. Auch sie werden im allgemeinen nicht zu den Naturwissenschaften gezählt.
Die Naturwissenschaften sind selbst keine Weltanschauung | (Weltanschauung)en, und begründen aus sich selbst auch keine Weltanschauung. Dennoch begründen viele Menschen ihre eigene Weltanschauung mit der Naturwissenschaft.
Als einer der wichtigsten Begründer der (eher beobachtenden oder theoretischen Naturwissenschaften und Naturphilosophie .html"> (Aristoteles). Als Begründer der experimentellen Naturwissenschaft kann man Galileo Galilei | (Galileo Galilei) nennen.
Zunächst befanden sich die Naturwissenschaften in einer großen Nähe zur Philosophie .html">Philosophen .html">Descartes .html">Leibniz .html">Hobbes .html"> (John Locke) und Hume .html">Frühen Neuzeit .html"> (Metaphysik) zur Entstehung der Naturwissenschaften als Einzeldisziplinen.
Zwei der wichtigsten Zeitschriften, die sich mit neuen Forschungsergebnissen aus den Naturwissenschaften beschäftigen, sind Science .html"> (Nature).
Zitate
"Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind." Aristoteles
"Das Ziel der Wissenschaft ist es immer gewesen, die Komplexität der Welt auf simple Regeln zu reduzieren." Benoit Mandelbrot
"Es geht alles mit rechten Dingen zu!"
"Die naturwissenschaftliche Frage ist die logische Hypothese, welche von einem bekannten Gesetz durch Analogie und Induction weiterschreitet; die Antwort darauf giebt das Experiment, welches in der Frage selbst vorgeschrieben liegt. ... Die Naturforschung setzt also Kenntnis der Thatsachen, logisches Denken und Material voraus; diese drei, in methodischer Verknüpfung, erzeugen die Naturwissenschaft". Rudolf Virchow | (Rudolf Virchow)
"Jeder Fortschritt, den eine Kirche in dem Aufbau ihrer Dogmen macht, führt zu einer ... Bändigung des freien Geistes; jedes neue Dogma ... verengt den Kreis des freien Denkens ... Die Naturwissenschaft umgekehrt befreit mit jedem Schritte ihrer Entwickelung ... Sie gestattet ... dem Einzelnen in vollem Maasse wahr zu sein". Rudolf Virchow | (Rudolf Virchow)
"Wenn dieser Arzt Recht hat und alles deutet darauf hin,... dem Weltherrschaftswahn einer Handvoll "Sich selbst Auserwählten" einen Strich durch die Rechnung zu machen...,dann steht uns die größte gesellschaftliche Revolution bevor ... die alle Bereiche unseres alten Systems erfassen wird, nicht nur die Medizin!" Helmut Pilhar
Literatur
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen.
Kuhn, Thomas S.:
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft Nr.25. 2., rev. u. erw. Aufl. Nachdr. 2001. 238 S.
ISBN: 3-518-27625-5, KNO-NR: 00 47 37 36 10.00 EUR - 18.70 sFr
Kuhns Thema ist der Prozess, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse erzielt werden. Fortschritt in der Wissenschaft - das ist seine These - vollzieht sich nicht durch kontinuierliche Veränderung, sondern durch revolutionäre Prozesse. Dabei beschreibt der Begriff der wissenschaftlichen Revolution den Vorgang, bei dem bestehende Erklärungsmodelle, an denen und mit denen die wissenschaftliche Welt bis dahin gearbeitet hat, abgelöst und durch andere ersetzt werden: es findet ein Paradigmenwechsel statt. Paradigma | (Paradigma)
Was ist ein Naturgesetz?
Schrödinger, Erwin: .
Beiträge zum naturwissenschaftlichen Weltbild. Scientia Nova. 5. Aufl. 1997.
ISBN: 3-486-46275-X, KNO-NR: 01 61 96 05
-OLDENBOURG- 19.80 EUR
Philosophia naturalis:
Archiv für Naturphilosophie und die philosophischen Grenzgebiete der exakten Wissenschaften und Wissenschaftsgeschichte. Hrsg. v. Bernulf Kanitscheider, Bernd-Olaf Küppers, C. U. Moulines u. a..
Bd.37/2 Was sind und warum gelten Naturgesetze?.
Hrsg. v. Peter Mittelstaedt u. Gerhard Vollmer. 2000. IV, S. 190-475. 23,5 cm.
ISBN: 3-465-03118-0, KNO-NR: 09 33 32 36
-KLOSTERMANN- 45.00 EUR - 73.00 sFr
Wilder-Smith A.E.: Die Naturwissenschaften kennen keine Evolution, Experimentelle und theoretische Einwände gegen die Evolutionstheorie, 2. Auflage, Basel / Stuttgart 1978
''Siehe auch:'' Wissenschaftssoziologie | (Wissenschaftssoziologie)
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