{| border="1" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em" ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Luchsfliegen |- ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" .html">Systematik | (Systematik (Biologie|Systematik''' |- | {| border="0" |- | '' (Tracheata |- | '' (Hexapoda |- | '' (Insecta |- | '' (Pterygota |- | '' (Neoptera |- | '' (Diptera |- .html">Familie | (Familie (Biologie|Familie:'' || Luchsfliegen (Therevidae |} |} Die

Luchsfliegen

(Therevidae, auch bekannt als Stilettfliegen, sind eine Familie .html"> (Fliegen) (Brachyptera gezählt. Weltweit sind etwa 700 Arten aus dieser Gruppe bekannt, davon in Deutschland 28. Die Fliegen sind oft borstig oder pelzig behaart und ähneln äußerlich den Raubfliegen .html"> (Ovipositor). Den Namen "Stilettfliegen" verdanken sie ihrer Körperform, bei der der Brust-Kopfbereich dem Griff und der zugespitzte Hinterleib der Klinge eines Stilett | (Stilett)s entspricht. Die Luchsfliegen leben vor allem auf Wiesen und Weiden, gelegentlich sind sie an den Blüten von Sträuchern oder auf Laub zu finden. Meistens kommen sie in trockenen Gegenden mit Sandböden vor. Sie ernähren sich vor allem von pflanzlichen Stoffen, etwa zerfallende Blätter. Sie können jedoch auch kleine Insekten erbeuten. Obwohl die Luchsfliegen recht gute Flieger sind, sind ihre Flüge meist nur sehr kurz. Die Eiablage erfolgt in sandigen Böden.

Larvalentwicklung

Die Larven der Luchsfliegen sind sehr schlank und geringelt. Durch diese Ringelung entsteht der Eindruck, sie bestünden aus 19 Segmenten. Sie leben im Boden, manchmal auch in vermodertem Holz und bewegen sich schlängelnd durch das Substrat. Sie sind Allesfresser, fressen also sowohl Pflanzenreste als auch kleine Insekten, deren Larven und Puppen sowie Fadenwürmer .html"> (Ringelwürmer). Die Überwinterung erfolgt als Larve, die Verpuppung findet im Boden statt.

Arten

Ein bekannter Vertreter der Luchsfliegen ist ''Thereva annulata''. Die Vertreter dieser sind vor allem auf Düne .html">Heide | (Heide (Landschaft|Heideboden zu finden.

Literatur

  • Honomichl K, Bellmann H (1994: ''Biologie und Ökologie der Insekten''; CD-Rom, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart.

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