Bei der

Cheyne-Stokes-Atmung

handelt es sich um eine periodische Apnoe .html"> (ICD-10) wird sie als Symptom .html">Atemstörung | (Störungen der Atmung|Atemstörung) mit dem Kürzel R06.3 klassifiziert.

Klinik

Dabei kommt es zu einem periodisch wiederkehrenden An- und Abschwellen der Atmung | (Atmung): Die Atemzüge werden immer flacher und flacher, bis sie nach einer Atempause von manchmal mehr als 10 Sekunden wieder tiefer und tiefer bis hin zu angestrengtesten Atemzügen werden. Zusätzlich kann sich dabei auch die Atemfrequenz verändern. Sie tritt bei Patient .html"> (Herzinsuffizienz) gehäuft auf, ist aber auch eines der Symptome bei der akuten Höhenkrankheit .html"> (Zentralnervensystem)s z.B. bei einer Urämie .html"> (Vergiftung). Die Cheyne-Stokes-Atmung kann ein Vorstadium der präterminalen Seufzeratmung .html"> (Schlaf)s vorkommen.

Pathophysiologie

Ursächlich ist eine verminderte Sensitivität .html"> (Atemzentrum)s auf den CO2 .html"> (Partialdruck) im arteriellen Blut. Da der ansteigende CO2-Partialdruck im arteriellen Blut neben dem Sauerstoffmangel als stärkster Atemreiz wirkt, sinken Atemzugtiefe und Atemfrequenz, bis ein erhöhter CO2-Gehalt im Blut | (Blut) zu verstärkter Atmung zwingt. Diese beginnt dann wieder abzuflachen, wenn genügend CO2 abgeatmet wurde. Der negative Einfluss der Cheyne-Stokes-Atmung auf den klinischen Verlauf der Herzinsuffizienz dürfte zwischenzeitlich ebenso gesichert sein, wie die Tatsache, dass deren erfolgreiche Behandlung zu einer Verlängerung der Lebenserwartung führt. Je ausgeprägter die Herzinsuffizienz - und dabei v.a. die linksventrikuläre Komponente - umso ausgeprägter sind ein zentrales Schlafapnoesyndrom und das periodische Atemmuster.

Therapie

Zur Behandlung der Cheyne-Stokes-Atmung kommt als Beatmungsverfahren die antizyklisch modulierte Ventilation | (antizyklisch modulierte Ventilation) (AZMV zur Geltung, welche das früher eingesetzte BiPAP-Verfahren (für ''bilevel positive airway pressure'' hier abgelöst hat. Dabei wird über ein Maskensystem von Atemzug zu Atemzug eine automatische Regulation des Atemdrucks eingesetzt. Im Fall der akuten Höhenkrankheit muss ein sofortiger Abstieg bis zur Besserung aller Beschwerden erfolgen.

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