{|border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#EBE085" align="right" style="margin-left:0.5em;" !colspan="2" align="center" |

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|-bgcolor="#FFFFFF" !colspan="2"| |- !colspan="2" align=center bgcolor="#EBE085" | Daten |-bgcolor="#FFFFFF" | Name: || Aralsee |-bgcolor="#FFFFFF" |Lage: || Zentralasien |-bgcolor="#FFFFFF" |Fläche || ca. 33.000 km² |-bgcolor="#FFFFFF" |maximale Tiefe: || 68 m |-bgcolor="#FFFFFF" .html"> (Amudarja), Syrdarja | (Syrdarja) |-bgcolor="#FFFFFF" |Abflüsse: || ? |-bgcolor="#FFFFFF" .html">NN | (Normalnull|NN): || 479 m |-bgcolor="#FFFFFF" .html"> (Aralsk), Muinak | (Muinak) |-bgcolor="#FFFFFF" |Besonderheiten: || die Fläche nimmt jährlich ab |} Der Aralsee (kasach. .html"> (Asien). Er gehört je zur Hälfte zu Usbekistan .html"> (Kasachstan). Die Hauptzuflüsse sind die Flüsse Amudarja .html"> (Syrdarja). Da diesen Flüssen seit der Stalin | (Josef Stalin|Stalin)-Ära (Beginn intensiven Baumwoll .html"> (Kasachstan) und Usbekistan | (Usbekistan) viel Wasser für extensive Bewässerung entnommen wird, sinkt der Wasserspiegel des Sees kontinuierlich stark ab, so dass der Aralsee vermutlich in absehbarer Zeit nicht mehr existieren wird. Von 1960 .html"> (1960er) mit ursprünglich rund 68.000 km² .html"> (1990) wies der Große Aralsee noch eine Fläche von ca. 33.000 km² auf, der kleine etwa 3.000 km² .html"> (Wosroschdenji-Insel) im Aralsee zur Halbinsel geworden und 2006-2008 ist damit zu rechnen daß der ''Große Aralsee'' in einen westlichen, tiefen Teil und einen östlichen, flachen Teil zerfallen wird. Auch der kleine Aralsee wird in einigen Jahren in eine Reihe kleinerer Seen zerfallen. Die noch 1960 am Ufer gelegenen Städte Aral | (Aral) (Aralsk am Nordufer und Muynak am Südufer liegen aufgrund der Verlandung jeweils mehr als 100 km entfernt von der Uferlinie 2003. Durch die Umleitung großer Wassermengen wächst dagegen der südlich gelegene Sarykamischsee und das westlich gelegene Kaspische Meer | (Kaspisches Meer|Kaspische Meer) nachweisbar. Die starke landwirtschaftliche Nutzung und die sich beschleunigende Verlandung des abflußlosen Salzsees führten in den letzten dreißig Jahren zur zunehmenden Versalzung des Sees, der Uferregionen und auch umgebender Bereiche. im Satellitenbild ist südwestlich des Sees eine weiße Region zu erkennen, bei der es sich um eine Ansammlung von vom Wind angewehter Salze, die sich an dieser Stelle zu Dünen sammeln. Die früher westlich des Sees beginnende Kyzyl Kum-Wüste reicht mittlerweile bis an den See heran, die sehr salzreichen Dünen reichen teilweise am Westufer bis in den See hinein. Die Wüste dehnt sich auch zunehmend in die fruchtbaren, landwirtschaftlichen Bereiche südlich des Sees hin aus. Gleichzeitig stieg der Salz .html"> (Wüste), mehr als 100 km von der Uferlinie entfernt. Nach dem Rückzug der Wasserlinie bleibt eine Salz- und Staubwüste .html">Düngemitteln .html"> (Herbizid)en, Pestizid .html"> (Agent Orange) verwendet, eine giftige Substanz, die die US-Armee auch im Vietnamkrieg eingesetzt hatte. Agent Orange wurde im gesamten Aralbecken in der Regel direkt über den Baumwollpflückern versprüht. Viele Bewohner im weiteren Umkreis um den See leiden an verschiedenen chronischen Erkrankungen. Auch die Kindersterblichkeit | (Kindersterblichkeit) ist sehr hoch. Man schätzt, dass ungefähr 25% der Bevölkerung in den Baumwollanbaugebieten geistig retardiert ist, Die Zahl der Kinder, die mit Geburtsschäden zur Welt kommen ist außerordentlich hoch. Die im See gelegenen Wosroschdenjie-Insel (russ. ''Wiedergeburt'' diente dem sowjetischen Militär von 1936 .html"> (1991) über viele Jahre als Testgelände von Biowaffen. Unter anderem wurde Anthrax .html"> (Pest) (''Yersinia pestis'', und die Tularämie | (Tularämie) (''Francisella tularensis'' getestet. Aus dem Jahr 1852 .html"> (Ziegen), Wölfe .html"> (Antilopen), Wels .html"> (Stör)e, Pelikan .html"> (Möwe)n, Igel .html"> (Tiger) in bzw. um den See erzählen.

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