Die arabische Schrift fand ihren Ursprung in der Byblos-Schrift .html">aramäischen Schrift | (Aramäische Schrift|aramäischen Schrift) gelegt. Während ihrer Entwicklung mussten zusätzliche Zeichen für Konsonanten .html"> (maghreb)inischen Schrift erkannt werden, die im Westen des islamischen Gebietes von 800-900 n. Chr. in Gebrauch war und von einem Gelehrten entwickelt worden ist. Diese stand der Reihenfolge des Altsemitischen noch erheblich näher, als alle späteren Formen der arabischen Schrift. Strenggenommen gibt es auch bei der maghrebinischen Schrift | (maghrebinische Schrift|maghrebinischen Schrift) verschiedene Abarten; so unterscheidet man einen tunesischen, algerischen, fazischen, andalusischen und sudanischen Typus.

Der Einfluss der Ornamentik auf die arabische Schrift

Mit dem Verbot der Porträtmalerei erlangte die Ornamentik .html"> (Kalligraphie), die zu einer Entwicklung zahlreicher recht verschiedener Stilarten führte. Zwar kamen später einige dieser Stilarten wieder aus der Mode, doch sind einige von ihnen noch bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Es sind die folgenden, die alle aus der Neshi-Schrift hervorgegangen sind: In Persien .html"> (Nesta'liq-Schrift) (von den Türken meist Ta'liq-Schrift .html"> (Perser) ihrerseits unter diesem Namen eine aus dem alten Tawqi-Duktus hervorgegangene, nur noch selten angewandte Kanzleischrift .html"> (Lithographie)n und Drucke poetischer Literatur beliebt. Demgegenüber findet die Neshi-Schrift .html"> (Perser) durchweg die Sikästa-Schrift | (Sikästa-Schrift). Diese Schriftduktus ist wegen des Fehlens diakritischer Punkte und der häufigen Verbindung normalerweise unverbundener Zeichen miteinander schwer lesbar.

Die Verbreitung der arabischen Schrift

Die arabische Schrift hat von den semitischen Sprachen die größte Verbreitung erlangt. Mit dem Islam .html"> (Koran)s wurde sie von Volk zu Volk getragen. Sie verdrängte teils die einheimische Schrift (z.B. in Persien | (Persien), teils wurde sie die erste Schrift des betreffenden Volkes überhaupt (z.B. bei den afrikanischen Völkern. So findet sich die arabische Schrift im Gebrauch nicht nur zur Wiedergabe der arabischen Sprache, sondern auch der persischen, kurdischen (in Irak, Iran und Syrien, türkischen (früher, afghanischen, tatarischen, hindustanischen, malayischen Sprache, ja sogar des Suaheli und der Haussasprache, sowie einiger Berbersprachen Nordafrikas. Es versteht sich von selbst, dass die arabische Schrift nicht ohne weiteres befähigt war, die Laute dieser z.T. von der arabischen in ihrem lautlichen Charakter überaus verschiedenen Sprachen zum Ausdruck zu bringen. So wurden dann in den Fällen, wo eine Sprache besondere, im Arabischen nicht vorhandene Laute besaß, neue Zeichen gefunden, indem man ähnliche arabische Buchstaben mit weiteren

diakritischen

(unterscheidenden Punkten versah. So wird zum Beispiel das persische (indoeuropäische [p], welches im Arabischen nicht vorkommt, aus dem arabischen Buchstaben ''Ba'' (entspricht unserem [b] gebildet, indem er unterhalb der Grundlinie nicht nur einen, sondern drei (im "kopfstehenden" Dreieck angeordnete Punkte aufweist.

Der voranschreitende Anteil der lateinischen Schrift zu Lasten der arabischen Schrift.

Der große Siegeszug der arabischen Schrift infolge der Islamisierung ist in der Gegenwart zu Ende gegangen, ihr Verbreitungsgebiet hat sich sogar noch verengt. Sprachen wie die malaiische, das Suaheli .html"> (Türken) ist die arabische Schrift der lateinischen unterlegen. So wurde auf dem turkologischen Kongress 1926 .html"> (1928) verwirklicht wurde. Demgegenüber sind im Iran die in den 1930er .html"> (lateinische Schrift) zu ersetzen, erfolglos geblieben. ''Siehe auch:''
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