Araber
bezeichnet die bekannteste Pferderasse aus der Gruppe der
Vollblüter | (
Vollblut|Vollblüter). In deutschen Abstammungspapieren wird der Araber durch ein ox hinter dem Namen gekennzeichnet.
Größe
140 - 150 cm
Farben und Abzeichen
Araber sind meist weiß (
Schimmel .html"> (
Apfelschimmel), rotbraun (
Fuchs .html"> (
Rappe).
Exterieur
Besondere Merkmale sind ein kleiner Kopf mit breiter Stirn, sie haben meist ein gebogenes Nasenbein (Hechtkopf, einen gebogenen Hals, große Augen und Nüstern.
Eigenschaften
Sie gelten als robust und genügsam, sind intelligent und werden wegen ihrer Schnelligkeit vor allem im Rennsport eingesetzt. Bei arabischen Scheichs gelten die edlen Tiere als Statussymbol.
Ursprung
Araber werden seit mindestens 1600 Jahren auf der arabischen Halbinsel gezüchtet und gelten als die älteste Zuchtrasse der Welt (ca. 1000 Jahre vor anderen heutigen Rassen. Die meisten Gestüte befinden sich heutezutage aber in
Großbritannien .html"> (
Ungarn),
Polen .html"> (
Deutschland).
Die
Emir .html"> (
Bahrain) unterhalten seit Hunderten von Jahren ein Arabergestüt, wo sie so seltene Stutenstämme wie Al-Jellabieh und Al-Kray bewahrt haben, die nur reines Wüstenblut und kein importiertes Blut in sich führen und deshalb einzigartig sind. Diese Pferde ähneln schon eher etwas einer ursprünglichen Wildform, woran man erkennt, dass der heutige Araber eine ganz gezielte Züchtung darstellt.
Araber werden häufig zur Veredelung anderer Rassen eingezüchtet, z.B. stammt das
englische Vollblut | (
englisches Vollblut|englische Vollblut) unmittelbar von nur 3 Araberhengsten ab.
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