''Diese Seite beschäftigt sich mit dem Volk der Araber. Für die gleichnamige Pferderasse siehe
Araber (Pferderasse | (
Araber (Pferderasse.''
----
Als
Araber
werden häufig Personen bezeichnet, "''für die die Mission des Propheten Muhammad und die Erinnerung an das Arabische Reich das zentrale historische Faktum sind und die darüber hinaus die arabische Sprache und ihr kulturelles Erbe als ihre gemeinsame Wurzel betrachten und an ihr festhalten.''" (Sir Hamilton Gibb
Ethnisch handelt es sich bei den Arabern um semitische Nomadenstämme im nördlichen und zentralen arabischen Steppengebiet.
Textquellen
Die ältesten Überlieferungen stammen von den
Assyrern .html">Genesis .html"> (
Aischylos) (Prometheus,
Die Perser | (
Die Perser).
In den assyrischen Texten tauchen die Begriffe "''Arabi''", "''Arabu''" oder "''Urbi''" häufig als Bezeichnung für einen Landstrich oder für ein Volk auf, dass in der nördlichen Region der
arabischen Halbinsel .html"> (
Sabäer) die im
Königreich Saba .html">Jemens .html"> (
Herodot) und viele andere griechische und lateinische Schriftsteller bezeichneten als
Arabien .html"> (
Arabische Halbinsel) und als Araber alle ihre Bewohner (einschließlich derer der ostägyptischen Wüste zwischen
Nil .html">Rotem Meer | (
Rotes Meer|Rotem Meer).
Auf Relikten der im Süden der arabischen Halbinsel lebenden Stämme (
Sabäer .html">Beduinen | (
Beduine|Beduinen) und Räuber bezeichnet. Somit dient das Wort der Trennung der seßhaften Bevölkerung von der nomadisierenden Bevölkerung.
In
arabischer Sprache .html"> (
nabatäisch)-
aramäischer .html"> (
Schrift) verfasst (
semitische Sprachen .html"> (
Imru al-Qais), der die Oberherrschaft über alle
Nomaden | (
Nomaden) in Nord- und Zentralarabien beanspruchte.
Linguistische Definition
Zur Herkunft des Wortes ''arabisch'' existieren mehrere Ansätze. Einige führen es zurück auf die
semitische .html">Mesopotamiens .html">Euphrattals | (
Euphrat|Euphrattals) angewandt wurde; auch "''Abhar''" für "reisen, weiterziehen" wird als möglich angenommen.
Heute sieht man eine Herkunft aus dem
Steppenland" und "Erebh" für "vermischt und daher unorganisiert" als wahrscheinlich an.
Arabisch-Islamische Expansion
Im Zuge der
islamischen Expansion | (
Islamische Expansion|islamischen Expansion) breiteten sich die Araber im 7. und 8. Jahrhundert von ihrem ursprünglichen Gebiet auf der arabischen Halbinsel nach Nordafrika, Spanien, Palästina, Syrien und Persien aus.
Bedeutungswandel des Wortes
Die Bedeutung des Begriffes Araber unterlag (unterliegt einem stetigen Wandel:
In vorislamischer Zeit | (Islam|vorislamischer Zeit) - nichtseßhafte Bevölkerung der Nord- und Zentralarabischen Halbinsel
In muhammedanischer .html">Nord- und Zentralarabischen Halbinsel .html">Korans | (Koran|Korans) bezeichnet
Zur Zeit der Ausbreitung des Islamischen Weltreichs | (Islamische Weltreich|Islamischen Weltreichs) galten als Araber alle arabisch sprechenden Menschen, die zu einem auf der arabischen Halbinsel vorkommenden Stamm oder zu dessen Nachfahren gehörten. Dadurch konnten Eroberer und eroberte Völker unterschieden werden.
In der Blütezeit des Islamischen Weltreichs vermischten sich Eroberer und Eroberte immer stärker - die islamische Religion und die arabische Sprache wurden die zentralen Gemeinsamkeiten der Bevölkerung des Islamischen Weltreichs - Ansiedelung des Turkvolks .html"> (Türken), in Kleinasien
Am Ende der Abbasidenzeit .html"> (Okzident) setzt sich zur Bezeichnung der Einwohner der islamischen Welt die Bezeichnung Sarazenen | (Sarazenen) durch
Im Osmanischen Reich .html"> (muslimisch) bezeichnet wurde
Konfessionen
''Wird noch vervollständigt.''
Die christlichen Araber gehören überwiegend den altorientalischen Kirchen .html"> (Nestorianer)n, Kopten .html">Syrisch-orthodoxen Kirche | (Syrisch-orthodoxe Kirche|Syrisch-orthodoxen Kirche).
Organisationen
Arabische Liga | (Arabische Liga)
Literatur
Bernard Lewis: ''Die Araber'', dtv, ISBN 4-423-30866-4
Home |
Verzeichnis | |
Mail
Google-Suche | MSN-Suche
History:
Copyright (c), 2004
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2
or any later version published by the Free Software Foundation.
A copy of the license is included in the section entitled
"GNU Free Documentation License".